Volontariat - Studium - Praktikum - AusbildungAlles rund um die Ausbildung in den Medienberufen. Volontariat, Studium der Journalistik & Kommunikationswissenschaft, Praktikum
Ich werde demnächst meine technische Ausbildung abschliessen, doch in letzter Zeit quält mich ständig die eine Frage: Wie geht es weiter? Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, weiterhin in diesem Bereich tätig zu sein. Kurz gesagt: Mein momentaner Beruf ist mir einfach zu langweilig und zu trocken, also nichts für mich...
Während meiner Schullaufbahn, erkannte mein damaliger Deutschlehrer mein Talent fürs Schreiben. Er machte mich immer wieder darauf aufmerksam und schlug mir einmal sogar vor, nach meiner technischen Ausbildung als Journalist zu arbeiten, da er meinen Schreibstil und vor allem meine Beobachtungsgabe sehr bewunderte...
Mich persönlich fasziniert natürlich das Schreiben auch und könnte mir die Arbeit als Journalist ganz gut vorstellen, doch für mich ist das Schreiben, eben nur ein Mittel zum Zweck, denn bei mir geht es in erster Linie eigentlich gar nicht ums Schreiben, sondern was man mit dem Schreiben bewirken kann...
Wie mein Name vielleicht schon zu erkennen gibt, bin ich zweisprachig aufgewachsen und habe manchmal Schwierigkeiten mit der deuschen Rechtschreibung und Grammatik, obwohl ich immer grössere Fortschritte darin mache...
Meine eigentliche Frage an euch ist: Wäre der Beruf als Journalist für mich geeignet, wenn ich zwar über eine aussergewöhnliche Beobachtungs- und Wahrnehmungsgabe verfüge, es mir jedoch manchmal an der Schreibkorrektheit mangelt?
Ich hoffe ihr könnt mir helfen, ich stehe nämlich im Moment wirklich in einer Zukunftskrise!
Seh ich genauso. Mehr als probieren kannst du es nicht und wenn du Glück hast, kann die Zweisprachigkeit für dich bei einer Zeitung ein sehr großer Vorteil sein .
Ganz ehrlich: Deine Ausdrucksweise und Rechtschreibung sind besser als die so etlicher anderer Schreiber, die ich hier schon gelesen habe - meine nicht unbedingt ausgeschlossen, in Zeichensetzung bin ich eine echte Niete.
Was deine Frage angeht schließe ich mich meinen Vorrednern an: Einfach ausprobieren, am Anfang die eigenen Ansprüche vielleicht nicht allzu hoch schrauben (es muss ja nicht gleich die Süddeutsche oder die FAZ sein) und schauen, ob es dir wirklich liegt.
Vielen lieben Dank für eure Antworten, die geben mir echt ein wenig Hoffnung!
Nachdem ich mir die zahlreichen Beiträge hier in diesem Forum ein wenig durchgelesen habe, kamen mir ein wenig Zweifel auf, ob ich auch wirklich für diesen Beruf geeignet wäre oder ob ich mir einfach etwas vormache und meine Zeit damit verschwende...
Aber ihr habt absolut Recht, ich muss es einfach probieren, denn wenn ich es nicht tue, dann habe ich danach das Gefühl etwas verpasst zu haben...
Jetzt gibts nur eins für mich: Sehr viele Bewerbungen schreiben
Sehr gut Viel Glück dabei. Und wie schon gesagt: Zum Start reicht eine kleine Lokalredaktion völlig aus. Du wirst schon dort sehen, ob Journalismus was für Dich ist, oder eben nicht. Zur FAZ kannst Du ja danach gehen
Hallo,
ich habe eine Frage, die recht gut zur hier behandelten Thematik passt, also wollte ich nicht unnötig einen neuen Beitrag eröffnen und frage deshalb hier!
Nun, also mir geht es ganz ähnlich wie dem Themenstarter, ich schreibe sehr gerne und meine "Werke" kommen auch gut an in meiner Umwelt. Desweiteren interessiere ich mich sehr für Fahrzeuge & deren Technik, von daher mal ganz dumm gefragt: Könnte ich ein Praktikum auch speziell bei einer Automobilzeitschrift(falls ja, gibts Tipps welche?) machen? Diese Kombination, Automobile und über diese zu schreiben, ist eine sehr reizvolle Aufgabe für mich.
Oder für einen allgemeinen Einblick vielleicht doch lieber bei einer normalen Zeitung ein Praktikum absolvieren?
Bitte um Rat
Also wenn ihr eine technische Vorbildung habt oder euch für ein spezielles Themengebiet wie Autos interessiert und dann vielleicht auch noch echtes Talent zum Schreiben habt, seid ihr mit ein wenig Übung m. E. sogar echt im Vorteil. Die Personaler rollen doch nur noch mit den Augen, wenn sie die 1000. Bewerbung von einem Geisteswissenschaftler vor sich haben (meine Bewerbungen inklusive ). Immer öfter sieht man, dass für ein Volontariat auch mal z. B. Ingenieure gesucht werden (weil die´s z. Zt. ja so schwer haben auf dem Arbeitsmarkt und garantiert lieber ein schlecht bezahltes Volo machen als in eine gut bezahlte Festanstellung in ihrem Beruf zu gehen... ). Aber Spaß beiseite... Gerade Special Interest Magazine im Automobil-Bereich suchen immer wieder nach Volontären, die sich für diese Themen begeistern können und vielleicht auch schon eine technische Vorbildung haben. Habe in den letzten Monaten öfter mal solche Stellenanzeigen gesehen! Also: Augen aufhalten und es einfach probieren!