Hallo,
die evangelische Landeskirche hat diverse
Medienhäuser in Deutschland.
Diese erstellen Radio- und TV-Beiträge zu kirchennahen und sozialen Themen und verkaufen sie an Sender wie z.B. SWR, bigFM, Antenne, etc.
Außerdem kümmern sie sich um die "Morningshows" am Sonntag und an Feiertagen.
Das
Volo bei so einer Einrichtung dauert 2 Jahre. Die Vergütung liegt zwischen 1.600 im ersten und 1.800 Euro im zweiten Jahr.
Die Ausbildung umfasst z.B. 1 1/2 Jahre Radio mit 3 Monaten TV und 3 Monaten Onlineredaktion. 2x2 Wochen ist man an einer Journalistenschule zur Weiterbildung.
Als Redakteur übernommen wird man danach aber eher selten, da die Redaktionen relativ klein und schon besetzt sind.
Meine Frage: Hat man nach so einem Volo als Redakteur dann einen "(Kirchen-)Stempel" drauf oder kann man sich damit auch problemlos z.B. bei den öffentlich-rechtlichen bewerben?
Mir geht es darum, ob man mit so einer Ausbildung auf einer "schwarzen Liste" landet und dann nicht mehr richtig in andere Sender reinkommt.
Was ich bisher so gehört habe, soll der Wechsel zu den "normalen" Sendern danach ganz gut gehen. Was wisst ihr dazu?
Danke für eure Antworten!
