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Die Sites des Monats
Wie nützlich ist der Presse-Service, den Unternehmen im Internet bieten? INSIGHT testet die Branchen. 4/03: Chemieriesen
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BASF |
Die BASF Gruppe bietet Journalisten einen umfangreichen Internet-Service. Wer sich von der Homepage www.basf.de zum Menüpunkt „News & Media Relations“ weiterklickt, landet auf einer klar strukturierten Presse-Seite.
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| Ohne viel Schnickschnack sind dort die tagesaktuellen Pressemitteilungen verlinkt, ein Archiv mit älteren Verlautbarungen des Chemie-Konzerns findet sich ebenfalls – allerdings reicht es nur bis August 2002 zurück. Die jeweiligen Meldungen sind immer mit E-Mail-Adressen und/oder Telefonnummern von Experten zum Thema versehen, oft mit Bildern und weiterführenden Links. Außerdem haben die Ludwigshafener den eigenen Download-Bereich „Pressefoto“ bereitgestellt, per Themenliste lassen sich die gesuchten Motive schnell auffinden. Um konkrete Anliegen kümmern sich Pressesprecher, die mit Zuständigkeitsbereichen, Kontaktmöglichkeiten und Bild in einem Untermenü aufgelistet sind. Wer allgemeine Infos benötigt, findet auf der Site Daten und Fakten zum Unternehmen, kann online Newsletter und Broschüren bestellen oder folgt dem Link zum „Chemical Newsflash“. Dieser Online-Nachrichtenservice des F.A.Z.-Instituts verschickt wöchentlich kostenlose Mails mit Neuigkeiten aus der Branche. Offizieller Sponsor: BASF. Mehr in INSIGHT |
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Henkel |
Die Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) Henkel in Düsseldorf, zu deren Produkten vor allem Waschmittel, Kosmetik und Klebstoffe gehören, hat für Journalisten einen „Presseraum“ auf ihrer Webpräsenz www.henkel.de eingerichtet.
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| Die zunächst nicht leicht zu navigierende Site (Blicke senken: Die Menüleiste ist unten) enthält die Pressemitteilungen der vergangenen drei Jahre, außerdem Bilder und Finanzberichte. Infos und Fotos lassen sich nach Themen sortieren und herunterladen, wobei die Dateigröße der Bilder schwankt und teilweise keine annehmbare Druckqualität verspricht. Quellenhinweise werden nicht gegeben. Die Seite ist solide und aktuell, insgesamt jedoch recht dürftig. Die Ansprechpartner in der Pressestelle werden zwar gelistet, nach der Postadresse muss man aber lange fahnden. Infos zu Pressekonferenzen finden sich bei den Pressetexten. Annehmlichkeiten für Journalisten wie einen Newsletter oder weiterführende Internetseiten hat henkel.de nicht zu bieten. Zudem sollte man ein wenig Geduld mitbringen, denn die Page mutet zwar modern an, benötigt aber einige Zeit zum Seitenaufbau. Und die Unterzeile des Logos „A brand like a friend“ wirkt zusammen mit den Bildchen hübscher Menschen doch ziemlich PR-lastig. Mehr in INSIGHT |
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Bayer |
Bei Bayer ist alles anders. Der Chemie- und Pharmakonzern mit der eigenen Fußballmannschaft betreibt neben einem umfangreichen Online-Portal für Interessierte auch eine extra WebSite für Journalisten.
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| Auf der Seite www.presse.bayer.de findet nicht nur die schreibende Zunft Infos, auch der Hörfunk wird versorgt. Unter „Stories“ warten kurzweilig geschriebene Texte zu ausgesuchten Themen, die bis auf die Bildunterzeile vorgefertigt sind. Ebendiese Artikel gibt es in der Rubrik „Audio“ auch als fertig geschnittene Radiobeiträge. O-Ton eines Bayer-Experten zum jeweiligen Thema inbegriffen. Der Service umfasst außerdem Pressemitteilungen, Biografien des Vorstandes, ausgewählte Reden aus Pressekonferenzen. Links zu Publikationen, Geschäftsberichten, der Organisationsstruktur oder dem Aktienkurs führen den Suchenden wieder zurück in den Dschungel der Hauptseite www.bayer.de. Während Bayer mit den vorproduzierten PR-Häppchen übers Ziel hinausschießt, fehlen wichtige andere Hinweise. So sucht man zunächst vergeblich nach einer Übersicht über die Pressestelle. Dieser Service (und weitere Dienste wie der Newsletter „BayMail“ sowie spezielle Infos für die Fachpresse) eröffnen sich dem Nutzer erst nach einer – zeitraubenden – Presse-Akkreditierung. Mehr in INSIGHT |
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